Die internationale Bankenbranche ist, wie kaum ein anderer Industriebereich zuvor, gewaltigen Veränderungsprozessen unterworfen. Getrieben von regulatorischen Anforderungen sowie einem wettbewerbsstarken Umfeld sehen sich die Großbanken einem tiefgreifenden Strukturwandel gegenüberstehend. Management wie auch Mitarbeiter sind bei der Suche nach zukunftsfähigen Geschäftsmodellen gleichermaßen gefordert. 4P unterstützt mit seit mehr als 15 Jahren weltweit Banken bei der Bewältigung der anstehenden Aufgaben, egal ob in Deutschland, Italien, der Mongolei oder dem Irak.


Die Hanseatic Bank kennen wir schon viele Jahre. Damals, als sie noch zum Otto-Konzern gehörte, haben wir spezielle Kunden- und Vertriebsaktivierungskonzepte (z. B. für Senioren) mit ihnen erarbeitet. Inzwischen gehört die Hanseatic Bank zur Société Générale und wir arbeiten immer noch mit ihr zusammen – nur die Themen haben sich im Zuge des Eigentümerwechsels gewandelt. Es gilt sich nun in einem großen Konzern zu behaupten. Da bedarf es einer klaren strategischen Positionierung – und vor allem auch einer überzeugenden Kommunikation eben dieser.

Gemeinsam mit dem Hamburger Management konnten wir in mehreren Workshops nicht nur die neue Strategie für die Hanseatic Bank erarbeiten, sondern darüber hinaus auch eine für den Konzern überzeugende Positionierung im Rahmen der globalen Neuausrichtung der Gruppe. Dabei wurden für die Bereiche Factoring, Consu- mer Finance, IT-Infrastruktur, Risk-Management und Organisation nicht nur ein konkretes Stärken-Schwächen-Chancen-Risiko-Profil erstellt, sondern auch ein innovatives Potenzialmodell für die Weiterentwicklung moderner Finanzierungsangebote und -prozesse für den Internethandel. Getreu unserem Motto „beraten & bewegen“, haben wir uns nach der reinen Denk- und Konzeptionsarbeit nicht aus dem Staub gemacht. Nein – wir haben die Hanseatic Bank und ihren Vorstand selbstverständlich auch bei der Kommunikation und Präsentation der neuen Strategie im Mutterhaus unterstützt. Innovative Payment & Finance im Internet à la France – mit schwäbisch-innovativem Spirit und Hamburger Gründlichkeit – ein erstklassiger Dreiklang!


Die Filiale ist tot! – Das propagierten vor einigen Jahren viele sogenannte „Branchenkenner“. Es war damals richtiggehend provokant, als wir bei einem großen internationalen Kongress behaupteten: Nein, die Filiale ist nicht tot. Die meisten Kunden wollen eine Filiale – sie wird allerdings, wenn man sie weiter so stiefmütterlich behandelt, immer unattraktiver, bis sie dann letztlich wirklich sterben wird. Unsere Lösung? Neue Konzepte für die Filiale, um diese aktiv zu beleben.

Die Verantwortlichen der Credit Suisse gaben uns in diesen Punkten Recht – und ihr Vertrauen. Und so starteten wir gemeinsam das Projekt Branch Excellence. Wir entwickelten mit einem kleinen Expertenteam direkt für den Vorstand drei Prototypen für die Credit Suisse Zukunftsfiliale. In einem internen Wettbewerb traten diese drei Filialen schon 2005 gegeneinander und gegen die traditionellen Geschäftsstellen schweizweit an. And the winner was: Bülach. Was hat diese Filiale zum Gewinner und Vorbild für die heutige CS-Filialen in Europa gemacht?

Natürlich war es auch das gestalterische Outfit der neuen Filiale – offener, transparenter, sinnbildlich für die Werte Modernität, Transparenz und Kompetenz. Aber vor allem war es auch das neue Processing in der Bank, das mehr an Kundenorientierung bei gleichzeitiger Wirtschaftlichkeit – vom Reception Desk über die Kundenleitsysteme, die Themen-Attraktoren und die Workflows. Von Anfang an wurden Mitarbeiter, die im tagtäglichen Kundenkontakt waren, aktiv mit eingebunden. Wir entwickelten Levels of Quality, die mit der neuen Filiale und ihrem Team erreicht werden sollten. Kein unsinniger Ziele- und Kampagnenwahn, sondern an den Lebensindividualitäten orientierte Swiss Banking Quality. Ein voller Erfolg und Bülach als Sinnbild für die vielen Filialmitar- beiter der CS – Die Filiale lebt!