13 Nov

2019

Interview mit Gabor Verheyen über die Zusammenarbeit mit CrowdDesk

Was hat eine Unternehmensberatung mit Crowdinvesting zu tun?

Herr Verheyen, was hat eine Unternehmensberatung mit Crowdinvesting zu tun?

Gabor Verheyen: Wir treiben mit unserer Unternehmensberatung vor allem Innovationen im Bankengeschäft voran. Deshalb interessiert uns jedes neue Geschäftsmodell für Banken, das wir dann gemeinsam weiterentwickeln. Crowdinvesting ist ein solches neues Businessmodell und deshalb für uns als Beratung interessant.

 

Wie haben Sie CrowdDesk kennengelernt?

Wir haben vor drei Jahren die GLS Bank in einem Projekt beraten. Darüber habe ich CrowdDesk und seine Gründer, Jamal und Johannes, kennengelernt. Das Aufsetzen der Crowdinvesting-Plattform GLS-Crowd habe ich dann von der Ferne, aber auch über die Diskussion darüber in der Vertreterversammlung aus der Nähe mitbekommen.

 

Und daraus entwickelte sich eine CrowdDesk-Kooperationspartnerschaft?

Ja. Daraus entstand dann eine erfolgreiche Zusammenarbeit, bei der wir dennoch unabhängig agieren – und auch bleiben wollen. Wir verstehen uns als Brückenbauer zwischen Banken und FinTechs, wie CrowdDesk. Nach den Erfolgen mit der GLS Bank haben wir das Thema Crowdinvesting und CrowdDesk weiteren Banken vorgestellt. Daraus hat sich neues Geschäftspotenzial entwickelt.

 

Wie sieht die Arbeit als Brückenbauer zwischen Ihnen und CrowdDesk konkret aus?

Wir helfen unseren Kunden dabei, neue Geschäftsfelder zu erschließen – und damit neue Ertragsmodelle. Crowdinvesting bietet für Banken ein vollständig digitalisiertes und neues Geschäftsmodell an. CrowdDesk bietet dafür das komplette Betreibermodell. Während wir die Kontakte zu Banken haben und seit mehr als 19 Jahren in dieser Branche arbeiten, stellt CrowdDesk die notwendige Digitallösung zur Verfügung. Wir bringen beide Parteien zusammen und fungieren als Vermittler.

 

Also ein Bindeglied zwischen CrowdDesk und den Banken?

Ganz genau. Außerdem bauen wir die notwendige Plattform-Strategie dahinter auf. Hier müssen sich Banken Gedanken machen, ob und welche Strategie sie verfolgen möchten und ob CrowdDesk ein Teil dessen sein kann. Auf diesem Gebiet beraten wir die Banken. Wir loten dabei verschiedene strategische und geschäftliche Partnerschaften aus, die in Frage kommen können.

 

Welche Vorteile haben Sie von der Kooperationspartnerschaft mit CrowdDesk?

Definitiv keine monetäre Vorteile. Wir können den Banken aber glaubwürdig vermitteln, dass wir am Puls der Zeit sind und alle relevanten und innovativen technischen Weiterentwicklungen im Blick haben. Mit CrowdDesk haben wir einen Partner an der Hand, der diese Entwicklungen auch in konkrete Geschäftsmodelle umsetzen kann. Wir zeigen den Banken so neues Geschäftspotenzial. Das ist es, was viele klassische Kreditinstitute gerade händeringend suchen.

 

Was zeichnet Sie als erfolgreichen Kooperationspartner aus?

Wir kennen vor allem Volksbanken und Sparkassen sehr gut. Hier verfügen wir über eine große Expertise und Erfahrung im Umgang mit deren Geschäftsmodell und -umfeld. Wir wissen also, wo der Schuh drückt und wo es Herausforderungen gibt. Auf der anderen Seite beraten wir auch die FinTechs. Somit kennen wir beide Welten und wissen, was der Eine vom Anderen braucht. Hier bauen wir die bereits angesprochene Brücke, schaffen Verständnis und bringen alle Parteien an einen Tisch. 

 

Hatten Sie während Ihrer Partnerschaft einen besonderen „CrowdDesk-Moment“?

Die besten Momente sind immer die, wenn man auf der Plattform, die man gemeinsam mit seinen Kunden und Partnern aufgesetzt hat, selbst investieren kann. Erst dann lernt man den Crowdinvesting-Prozess richtig kennen und schätzen. Das würde ich jedem empfehlen, der sich mit einer Partnerschaft auseinandersetzt.

 

Zum Abschluss: Die Partnerschaft zwischen Gabor Verheyen und CrowdDesk lässt sich mit folgenden Worten beschreiben …

Die Zusammenarbeit ist entspannt, fruchtbar und produktiv.